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Horizon Airmeet 2026

Das Horizon Airmeet 2026 in Genderkingen stand erstmals ganz im Zeichen eines neuen Konzepts.

Statt mehrerer Tausend Besucher wurde die Teilnehmerzahl bewusst auf 500 Gäste begrenzt. Das All-Inclusive-Modell für Essen und Getränke schuf dabei eine entspannte und exklusive Atmosphäre, die sich deutlich von klassischen Flugtagen abhob.

Der eigentliche Fokus der Veranstaltung lag jedoch nicht auf der Besucherzahl, sondern auf der Inszenierung unseres Hobbys in seiner spektakulärsten Form. Ziel war es, hochwertigen Content für die sozialen Medien zu produzieren und damit die Faszination des Modellflugs einem möglichst großen Publikum weltweit zugänglich zu machen. Dafür waren eigens professionelle Drohnenpiloten aus den Niederlanden angereist, die beeindruckende Luftaufnahmen der Flugvorführungen erstellt haben.

Dass dieses Konzept funktioniert, zeigt sich bereits jetzt: Erste veröffentlichte Clips erreichten innerhalb weniger Tage ein Millionenpublikum.

Auch vor Ort brachte das neue Format viele Vorteile mit sich. Die kompakte Gestaltung des Geländes sorgte für kurze Wege und eine angenehme Übersichtlichkeit. An den Verpflegungsständen gab es praktisch keine Wartezeiten, sodass mehr Raum für Gespräche mit Piloten, Gästen und den Verantwortlichen blieb. Genau dieser persönliche Austausch machte für viele Teilnehmer einen großen Teil des besonderen Flairs aus.

Ein weiteres Highlight war die eigens errichtete Tribüne. Sie ermöglichte einen außergewöhnlichen Blick „von oben“ auf das Fluggelände und bot eine Perspektive, die man sonst nur vom Reno Airrace kennt. Während die große Hitze tagsüber viele Besucher davon abhielt, dieses Angebot intensiv zu nutzen, war die Tribüne zur beeindruckenden Nachtflugshow nahezu vollständig besetzt.

Natürlich wird dieses neue Format nicht bei jedem gleichermaßen Anklang finden. Insbesondere Familien, die das Airmeet in der Vergangenheit anders erlebt haben, werden die Veränderungen unterschiedlich bewerten. Aus Sicht eines aktiven Teilnehmers war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Allein die inzwischen veröffentlichten Aufnahmen der F-14XXL zeigen eindrucksvoll, welchen Mehrwert dieses Konzept geschaffen hat.

Mein besonderer Dank gilt Horizon Hobby und vor allem Stefan.

In einer Zeit, in der häufig über Schwierigkeiten und Einschränkungen gesprochen wird, ist es alles andere als selbstverständlich, ein derart ambitioniertes Event auf die Beine zu stellen.

Umso bemerkenswerter ist der Mut, neue Wege zu gehen und weiterhin so viel Energie und Leidenschaft in die Förderung unseres Hobbys zu investieren.

Für mich war das Horizon Airmeet 2026 nicht nur eine hervorragend organisierte Veranstaltung, sondern auch ein spannender Ausblick darauf, wie Modellflugveranstaltungen in Zukunft vielleicht auch aussehen können.

 

Flugtag 2026

Trotz extrem heißer Bedigungen war unser Flugtag wieder ein großer Erfolg und alle die nicht dabei waren haben defintiv etwas verpasst!

Dafür hat Oliver Büsing ein unterhaltsames Video vom Event zusammengeschnitten und Obniktiv hat den Flug der F-14XXL gefilmt.
DANKE Euch!

Großmodell-Prüfer beim DAeC / MFSD

Vor rund 3 Jahren war ich zum ersten Mal in Braunschweig bezüglich einer Tätigkeit als Großmodellprüfer.

Seit Mai dieses Jahr darf ich mich nun offiziell „Prüfer für Luftfahrtgeräte“ im Deutschen AeroClub e.V. / MFSD nennen. Die ersten Modelle habe ich auch bereits schon abgenommen.

Mein ganz besonderer Dank gilt an dieser Stelle Reinhard Schott! Er macht den Prüfer-Job bereits seit mehr als 20 Jahren, und ist damit bestimmt nicht nur für mich einer der besten und erfahrensten Prüfer, den wir in Deutschland für diese spezielle Sparte des Modellflugs haben.

Reinhard war mein Ausbilder und ist mein Mentor, auf den ich jederzeit zugehen und mit dem ich mich sehr gerne über neue Themen und Sacherhalte in dieser Sparte austauschen kann.

Pilot-RC F-16 Power Upgrade

Nachdem ich im vergangenen Jahr viel Freude mit der Pilot-RC F-16 hatte, wurde schnell klar, dass der Jet für meinen Flugstil etwas mehr Leistung vertragen könnte. Auf der Prowing bot sich dann die perfekte Gelegenheit: Ich konnte die JetCat P350Pro in Empfang nehmen, und Tony von Pilot-RC brachte mir zusätzlich passgenaue Beuteltanks mit.

Kaum von der Messe zurück, habe ich mich direkt an den Umbau der F-16 gemacht.

Da die P350 im Vergleich zur P250 naturgemäß mehr Luft benötigt, habe ich vorsorglich einige „Cheater Holes“ konstruiert und aus CFK-verstärktem Kunststoff gedruckt. Diese wurden sowohl oben im Deckel als auch unten im Rumpf sauber eingeklebt. Optisch fügt sich das Ganze hervorragend ins Gesamtbild ein – fast so, als wäre es von Anfang an genau so vorgesehen gewesen.

Mit der JetCat P250 und installiertem Smoke-Equipment (ohne SmokeÖl) lag das Abfluggewicht zuvor bei 24,7 kg. Allein die Kevlartanks für Kerosin und Smoke inklusive Schläuchen, dem Hoppertank und die Smokepumpe brachten zusammen rund 950 g auf die Waage – Gewicht, das ich nun größtenteils eingespart habe. Dadurch ist das neue Setup mit der P350 und Beuteltank, ganz ohne Smoke-System, nahezu gleich schwer wie zuvor – bietet aber rund 10 kg zusätzlichen Schub. Ich würde sagen: Ziel erreicht.

Inzwischen hat das Modell vier Flüge absolviert. Glücklicherweise hat Dennis vom HMSV Vaihingen am Wochenende ein Video bei ihnen am Platz aufgenommen. Schaut es euch gerne an – ich bin mit der Maschine jetzt mehr als zufrieden 😁

Dubai & MAAD 2026

Gemeinsam mit Kumpel Luka waren wir für einen Kurzurlaub und für das MAAD (Model Aircraft Airshow Dubai) in den Vereinigten Arabischen Emiraten.
Im Gepäck hatte ich die JETI duplex DS-24K. In kaum eine Stadt der Erde passt dieser Sender besser als nach Dubai und hat wie erwartet ziemlich polarisiert 😊
Mustafa von Gonzohobbies und Greg haben mir ein paar entspannte Flüge mit Modellen aus dem Gonzo Sortiment ermöglicht: Danke dafür!

Eine tolle Reise mit vielen spannenden Begegnungen und jeder Menge neuer Freundschaften!

Es ist jetzt 7 Jahre her als ich das letzte Mal in Dubai am Flugplatz war; bis wir uns dort wieder sehen wird es keine 7 Jahre mehr dauern- versprochen!

Ein paar Impressionen des Trips:

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T-28 Trojan 1:4,5 von Tomahawk/Siegel

Im Mai 2025 hatten die beiden T-28 Trojan bereits ihre Erstflüge, jetzt gibt’s hier die Bilderserie zur Entstehung der Maschinen!
Ein absolutes Mammutprojekt, das sich viel länger zog als gedacht, am Ende aber doch die Mühe wert war!

Zur Info: Wir haben insgesamt drei identische Maschinen mit allen Änderungen und Modifikationen gebaut und lediglich 2 davon flugfertig gemacht.
Die Nummer 3 besitzt auch alle Änderungen/Modifikationen und ist bereits geschliffen und gespachtelt. Die Maschine kann direkt lackiert und eingebaut werden!

Technische Daten:
Maßstab: 1:4,5
Spannweite: 2,75 m
Länge: 2,25 m
Gewicht (inkl. Sprit): ca. 22 kg

RC-Equipment:
JETI duplex CB 220, 2x Rsat 2,4Ghz, 1x Rsat 900NG
2x Hacker ECO-X 2400mAh 2S
1x Hacker ECO-X 2400 4S
Orig. FW-Beine mit JP-Hobby Mechanik und Bremsen
Beleuchtung mit Klappscheinwerfern nach orig. Vorbild
3x Hacker/Ditex EL2114S
5x Hacker/Ditex EL3214S
5x Hacker/Ditex EL0510M
Fiala 250ccm³ 5-Zylinder mit elektronischer Einspritzung
FALCON 3-Blatt CFK-Scale Propeller + Spinner
Tailored Pilots Pilotenpuppe 1:5

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JETImodel x RT DESIGN DS-24K

„When classy 24k gold meets modern carbon fiber to end up in worlds most luxury rc-radio ever build – DS-24K“

Es ist ziemlich genau ein Jahr her, als ich die Idee hatte, nach 2019 erneut einen einzigartigen JETI-Sender zu bauen: auf der JetPower, am 22. September 2025, hat mir JETImodel diesen persönlich übergeben!

Mit Hilfe meines ehemaligen Werkstoffkunde-Dozenten Uli, den ich während meines Studiums kennengelernt hatte, haben wir die passenden Unternehmen in Deutschland gefunden, die die Rohteile zuerst auf Hochglanz polieren und anschließend vergolden können!

Der wichtigste Schritt vor der Vergoldung der CNC-gefrästen Aluminium-Rohteile ist das Polieren, dafür war ich bei METALLDESIGN in Gaildorf.

Jedes der 42 Aluminiumteile eines DS-24-Senders wurde vom METALLDESIGN-Chef persönlich von Hand poliert, mit dem Ergebnis einer spiegelähnlichen Oberfläche – einfach wow!

Schon vor dem Vergolden mussten die Aluminiumteile galvanisch vernickelt werden, damit sich das Gold mit den Aluteilen verbindet und gleichzeitig eine Diffusionssperre bildet. Diese beiden Aufgaben übernahm eine Firma, die Uli aus seiner Dozententätigkeit der Hochschule Aalen kennt. In Sachen Vergolden sind sie absolute Experten.

Während des Vergoldungsprozess machte ich mich an die Gestaltung der CFK-Front- und Rückplatte des Senders.  Mir war besonders wichtig, ohne Zeitdruck die Vorder- und Rückseite des Senders „reifen“ zu lassen. Mein Ziel war, den Sender möglichst puristisch zu halten und dennoch alle notwendigen Beschriftungen, plus die Logos, zu platzieren. Die Rückseite sollte ein ganz besonderes Zitat prägen, das aus dem Lateinischen kommt:

Ursprünglich war eine CFK-Platte mit eingearbeiteten Goldfasern vorgesehen, jedoch war nach einem ersten Test klar, dass der Sender mit dieser Platte und der benötigten Beschriftung zu unruhig und zu unübersichtlich geworden wäre. Diese Idee haben wir deshalb am Ende doch nicht umgesetzt.

Nach vielen verschiedenen Versionen von Vorder- und Rückseite war das Layout endlich gefunden und ich absolut begeistert.
Sorry JETImodel, dass es unzählige kleine Detailänderungen gab, bis ich zu 100% zufrieden war 😊.

Mir ist bewusst, dass diese Fernsteuerung verrückt ist und man damit nicht besser fliegen kann. Trotzdem wollte ich einen besonderen JETI-Sender haben, in einer Farbe, die dieses Produkt verdient, insbesondere wegen den sehr guten Erfahrung mit JETI in den vergangenen 10 Jahren.
Der Kontrast aus klassischem Gold und modernem CFK ist einfach edel und superschön.

Das Interesse an einer solch besonderen Fernsteuerung ist da. JETImodel prüft aktuell die Umsetzung einer Kleinstserie im Jahr 2026.

Die Bildergalerie zeigt den Weg von den Rohteilen bis hin zur fertigen DS-24K.

JetPower 2025 mit der F-14XXL TOMCAT

Bei der JetPower 2025 in Breitscheid bin ich in diesem Jahr mit der neuen F-14XXL von meinem Vater im JetCat-Slot und im Abendprogramm geflogen.

Millionenfach geklickte Videos auf facebook von „RC-Squadron“, ganz viele Bilder und Nachrichten sowie super Clips auf Youtube.

Der Zuspruch und das Feedback sprengt alles was ich bisher erlebt habe – vielen Dank dafür!

Ein paar Impressionen und Videos sowie Infos zum Modell habe ich hier zusammengestellt.

Außerdem hat Hanni Grimm ein paar sensationelle Flugaufnahmen bei uns am Flugplatz der F-14 geschossen, die man einfach gesehen haben muss!

Spannweite: 3552 mm
Länge: 3472 mm
Gewicht: 57,7kg (inkl. ~12l Kerosin/Petroleum)
Turbinen: 2x JetCat P250 PRO
RC-Equipment:
JETI model Central Box CB400+CB100, 2x Rex-3, 1x RSat 900NG, Mbar, DC-24II
bavarian DEMON Cortex Pro,
Servos:
2x CHAServo HV7010 (tailerons), 3x Futaba A700 (flaps, steering), 8x Futaba S9177HV (spoilers, slats, rudders),2x Actutronix (canopy, tailhook), 2x Hitec HS-5070 (locking canopy) Skymaster Actuator (swing wing)

TSAR Junior TA Horizons x RT DESIGN

Das neueste Modell von TA Horizons aus Indien trägt den Namen TSAR Junior und ist ein Gemeinschaftsprojekt von TA und mir. Es ist die „Junior-Version“ meines letzten F3A Modells TSAR, welches leider nie in Serie gebaut wurde.
Umso schöner, dass es nun diese Version davon gibt. Während TA Horizons das Modell entwickelt hat, war ich dabei und habe unterstützt. Sowohl bei der Auslegung als auch beide Farbschemen und vor allem beim Anlenkzubehör habe ich maßgeblich mitgewirkt.

Das Ergebnis ist ein formschöner Indoorflieger mit den Genen (m)eines F3A Modells.

In Kürze werden auch in Europa die ersten Bausätze erhältlich sein, wer nicht warten will kann auch direkt bei TA-Horizons über den Webshop schon jetzt bestellen:

TA-HORIZONS Webshop TSAR Junior